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Doksany (Doxan) und Umgebung

Hodnocení
Kategorie
Hrady a zřiceniny
Kostely (a sakrální stavby)
Oblast
České středohoří
Dostupnost
Na kole
Určeno pro
Výletník, běžný turista
Zdatný turista/Sportovec
Senior
Lokalita
Terezín
Praktické informace
Celkem 25,5 km.
Telefon
+420 416 861 111
Adresa
Obecní úřad, 411 82 Doksany 108

Autor:

Brana do Čech

Unser Ausflug beginnt in Doksany (Doxan), dessen Geschichte bis in das Jahr 1144 zurückreicht. Die malerische, wenn auch sumpfige Landschaft bei den Mäandern der Eger diente seinerzeit der Gemahlin des Königs Vladislava II., Gertrude zur Gründung eines Prämonstratenserklosters. Die bewegte Geschichte des Klosters führte jedoch im Jahre 1782 zu seinem Umbau in ein Schloss. Der barocke Schlosskomplex erstreckt sich um vier Innenhöfe, wobei die Dominante die frühere Klosterkirche und heutige Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Geburt ist. Von der ursprünglichen romanischen Basilika ist die Krypta mit 47 Säulen und Apsiden erhalten geblieben. Hinter dem erhabenen barocken Eingangstor finden wir auf dem 1. Innenhof eine Marien-Pestsäule und auf dem 2. Innenhof eine Skulpturengruppe mit der Jungfrau Maria auf der Erdkugel. Im Rahmen der Besichtigung können wir den sehr wertvollen Innenschmuck der Klosterkirche und ihrer Krypta bewundern, die zu den bedeutendsten romanischen Denkmälern in Böhmen zählt. Westlich des Klosters in der Nähe des Schlossparks stoßen wir auf eine Mühle, die ein technisches Denkmal ist. Interessenten für Architektur und Geschichte werden sicher die barocken Bauerngehöfte zu schätzen wissen, die ein Relikt des einstigen Schlösschens Terespol aus den Jahren 1796 - 1888 sind.
Von der Wegscheide Doksany (Doxan) begeben wir uns auf roter Markierung auf die Nebenstraße entlang dieses Klosterkomplexes. Hinter der Brücke über die Eger fahren wir nach Brozany, wo zuerst die vielgliedrige Renaissancekirche St. Gotthard unsere Aufmerksamkeit weckt. Im Innern des ursprünglich romanischen Bauwerkes sind Renaissancedenkmäler aus Sandstein, die der Bildhauer F. Hnátek vor dem Untergang rettete. Ein weiteres Denkmal ist die mehrstöckige Renaissancefeste aus dem 16. Jahrhundert auf einer Landzunge oberhalb der Gemeinde. Zur Feste gelangt man entweder über die lange Treppe von der Mühle mit dem Mansardendach, dessen Renaissancerustika aus dem 16. Jahrhundert erhalten blieb, oder über die Anhöhe, die ein tiefer Graben von der Feste trennte. Heute ist er durch eine Steinbrücke überbrückt. Unser Ausflug findet jedoch auf roter Markierung zwischen Einfamilienhäusern auf dem Gehweg und dann auf einer schmalen Straße seine Fortsetzung, die uns an den Rand der St.-Kliment-Insel bringt. Über der Flussinsel, die vom Haupt- und Nebenfluss der Eger umflossen wird, spannt sich die längste Autobahnbrücke in der Tschechischen Republik mit einer Länge von 1180 m.
Vom kleinen Dorf Hostěnice fahren wir auf der Straße in Richtung Brozany, wobei sich uns auf der Autobahnüberfahrt ein faszinierender Ausblick auf den Naturpark Dolní Poohří (Unteres Egerland) mit einzigartigen Mäandern der Eger, Altwässern und Resten der Auwälder bietet. Wir kehren oberhalb von Brozany zurück und biegen links in Richtung Chotěšov (Koteschau) ab. Nun erwartet uns die erste markantere Steigung, die jedoch wiederum von schönen Ausblicken von der weiteren Autobahnüberführung gekrönt wird. Nach Chotěšov mit dem länglichen ausgedehnten Dorfplatz, auf dem die Kirche Mariä Himmelfahrt dominiert, fahren wir bereits überwiegend bergab. Das Dörfchen können wir jedoch verfehlen, falls wir gleich an der Kreuzung mit der Straße Nr. 247 in Richtung Lovosice abbiegen. Während der 6 km absolvieren wir nur einen anspruchslosen Hügel zur Gemeinde Vrbičany, hinter der sich uns ein schöner Ausblick auf das Böhmische Mittelgebirge öffnet.
Am Ortseingang von Siřejovice (Schirschowitz) biegen wir nach rechts ab und ein Stück vor der Unterführung der Autobahn D8 sehen wir zur rechten Seite die Ruine des Jagdschlösschens Windsor. Windsor, einst auch Větrák, ist die Ruine einer Windmühle und des späteren Jagdschlösschens. Die ursprüngliche Windmühle holländischen Typs wurde im Jahre 1843 aus hiesigem hellen Tonschiefer und aus Ziegeln erbaut. Der Bau hatte einen kreisförmigen Grundriss mit einer ungefähren Höhe von 12 m und einem Durchmesser von 8,5 m. Die Windmühle wurde bis zum Jahre 1870 zum Mahlen genutzt, als der Besitzer wechselte und das Objekt zu einem Ausflugsschlösschen in neuenglischem Stil umgebaut wurde. Der neue Besitzer musste jedoch bald darauf den Bankrott anmelden, sodass das interessante Bauwerk seitdem dem Verfall preisgegeben ist. Zur Ruine führt ein Feldweg.
Von der Autobahn fahren wir dann entlang des Humberges (Humenský vrch) mit der Sendeanlage hinunter in die Gemeinde Keblice (Keblitz). Das Dorf ist aufgrund seiner archäologischen Funde aus der älteren Steinzeit bekannt und außerdem sind hier mehrere Bauwerke des gemauerten, sog. Bauernbarocks mit Toren und Giebeln erhalten geblieben. Wir fahren entlang der neugotischen St. Wenzelskirche und weiter zwischen Feldern nach Brňany. Im Dorf können wir uns das mehrgeschossige kleine Schloss mit einem Mansardendach aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts, mit einem Jugendstilanbau an der Ostseite, ansehen. Sehenswert ist hier noch die Kapelle Mariä Schmerz und des Hl. Johann von Nepomuk aus dem Jahre 1723. Der abschließende Abschnitt dieses Ausfluges führt am Rande des Naturparks Unteres Egerland (Dolní Poohří) entlang, der auf dem Feldweg entlang der Eger näher erkundet werden kann. Der bequeme Weg führt auf der Straße von Brňany nach Brozany nad Ohří. Die Geländevariante führt von Brňany am Schlösschen vorbei auf den Feldweg und entlang der Eger bis zur Brücke zwischen Brozany und Doksany.

Insgesamt 25,5 km.
 

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